Ofenstille.
Im Kamin brennt eine Seele.
Wie hat es mich an diesen Ort gebracht?
Draußen rauscht der Garn um die Wände. Durch die Blätterkleider.
Die Teller stehen leer.
Es schmeckte.
Wann kommt der Nachtisch?
Ein Schatten steht neben dem Türrahmen.
Draußen haucht es. Hinein tanzen die Schemen.
Vor dem Türrahmen, ein Schatten.
Es kann kein Zufall sein.
Wo liegt die Broschüre?
Unter dem leeren Teller.
Hier stehen wir. Vor einem ganzen Haus.
Ich höre den Atem.
Neben mir liegt eine Hand.
Ein Winkel ist nur eine andersartige Abrundung.
Ein Haus, auf Pappe gepinselt.
Ein Teich, Traum aus Federn und Glas.
Eine unsichtbare Hand.
Das Ofenrohr summt, der Wind.
Ein Himmel, Licht aus Onyx und Eis.
Trägst du eine Decke an dir, trägst du eine, wie ich?
Trägst du nicht.
Das Glas steht leer. Der letzte Geist durchschwimmt den kahlen Tropfen.
Ich spüre den Atem.
Wer braucht Augen? Im Dunkeln.
Auf dem Tisch hinter mir. Gleißendes Nichtwissen.
Vergessen.
Leerer Türrahmen, unsichtbare Hand. Die Welt um mich herum verschwindet. Eine Nichtwelt.
Über mich gleitet ein Netz aus Empfindungen, alles stimmt übersinnlich miteinander einen blechernen Kanon aus Schmetterlingsflattern zusammen. Warum verbrennt mich die Kälte. Alles verdrahtet. Das Blut. Unser Fluch. Ich spüre den Schleier auf meinem Körper. Hier fliege ich. In diesem Sessel. Hier steht nichts auf. Ein Klumpen Wahrnehmung liegt in der Ecke des Raums, lacht den Ofen aus. Es zieht wie ein weicher Lavastrom durch meine versteinerten Gliedmaßen. Ich leuchte.
In meiner Hand liegt deine Hand.
Ihr Puls gibt mir das Leben.